Pressemitteilung 2019-07-26

Vogelsangbrücke: Stadt hat Verständnis für Handel, hält aber am Sanierungsfahrplan fest

Die Stadtverwaltung hat Verständnis für die Sorgen des Handels und ermöglicht breitere Fahrspuren für die Reisebusse. Einen Baustopp lehnt sie jedoch ab.

Bauarbeiten auf der Vogelsangbrücke
Ab November läuft der Verkehr auf der Vogelsangbrücke in beiden Richtungen einspurig. Dafür werden die Fahrspuren für Reisebusse auf 2,95 m verbreitert.

Die Cityinitiative Esslingen fordert im Blick auf das Weihnachtsgeschäft 2019 einen 2-monatigen Baustopp bei der laufenden Sanierung der Vogelsangbrücke vom November 2019 bis Januar 2020. Die Esslinger Stadtverwaltung hat vollstes Verständnis für die Sorgen des Handels und weiß um die besondere Bedeutung des Weihnachtsgeschäfts für den innerstädtischen Handel und nimmt größtmögliche Rücksicht. Da ein 2-monatiger Baustopp allerdings viele negative Folgen für den abgestimmten Sanierungsfahrplan, auf geltende Verträge wie auch das Weihnachtsgeschäft im nächsten Jahr hätte, hält die Stadt Esslingen an ihrem Zeitplan fest. Und der ist auch mit der Deutschen Bahn bezüglich der Sperrpausen im Bahnverkehr unter der Brücke bis zum Jahresende 2020 fest vereinbart. Bereits in der Bauplanung hat die Stadt Esslingen daher von einer Vollsperrung abgesehen, die den Bauablauf wesentlich vereinfacht hätte. Auch bei der Festlegung der Bauzeit wurde der Weihnachtsmarkt explizit berücksichtigt. Anfang Dezember 2020 soll die Sanierung, Modernisierung und Ertüchtigung der Vogelsangbrücke abgeschlossen sein, damit das Weihnachtsgeschäft im kommenden Jahr 2020 nicht beeinträchtigt wird. Bei einem zwischenzeitigen Baustopp wäre nichts gewonnen, im Gegenteil: Würden die Arbeiten vom November 2019 bis Januar 2020 für zwei Monate unterbrochen, träfe es den Weihnachtsmarkt und das gesamte Weihnachtsgeschäft 2020 und die Esslinger Bürgerschaft müsste die Baustelle bis Februar 2021 ertragen. Mit einem Baustopp wären somit zugleich erhebliche Nachteile verbunden. Aus Rücksicht auf das diesjährige Weihnachtsgeschäft nimmt die Stadtverwaltung entscheidende Änderungen am Baugeschehen vor. So erweitert das Tiefbauamt die Fahrspuren auf eine Breite von 2,95 m, obwohl damit erhebliche baulogistische Schwierigkeiten verbunden sind. Dank dieser Anpassung können Reisebusse die Brücke ungehindert passieren und die gewohnten Haltestellen anfahren. Auch sämtliche Rampen der Vogelsangbrücke sind bis zum Beginn der nächsten Phase der Sanierungsarbeiten im November wieder geöffnet und alle Parkhäuser können genutzt werden. Daneben stehen dem Verkehr die Hanns-Martin-Schleyer-Brücke und die Adenauerbrücke zur Verfügung. Es ist also nur in Stoßzeiten mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen zu rechnen. Dem begegnet die Stadt mit einem Paket zur Verkehrsoptimierung, das sich bereits in der Umsetzung befindet. Damit wird die Verkehrssteuerung optimiert, die Verkehrsinfrastruktur ausgebaut und das Mobilitätsangebot erweitert. Die Angst vor einem Rückgang der Besucherzahl aufgrund der Verkehrssituation hält die Stadtverwaltung für unbegründet und für nicht angebracht. Klüger wäre es, auch seitens des Handels Anreize zur Nutzung alternativer Verkehrsmittel zu setzen. So könnte man entspannte und zufriedene Kundinnen und Kunden gewinnen, die gerne wiederkommen. Die Folgen eines Baustopps wären gewaltig und stünden in keinem Verhältnis zu möglichen Erleichterungen. Es geht hierbei nicht nur um „ein paar Wochen Planungszeit“, sondern um einen 2 - monatigen Baustopp eines hochkomplexen Projekts mit einem Umfang von über 18 Mio. Euro. Eine Vielzahl von Baufirmen wäre betroffen, Verträge wären hinfällig, Abläufe würden gestört, Termine müssten auf ungewisse Zeit verschoben werden etc. Die Sperrpausen der Deutschen Bahn für das Gesamtprojekt mussten bereits weit vorab vereinbart werden. Das Zeitfenster für den Rückbau der Gerüste im Gleisbereich im November nächsten Jahres muss unbedingt eingehalten werden, da die Arbeiten sonst auf unbestimmte Zeit verschoben würden. Ein Baustopp würde zu erheblichen Mehrkosten führen: An die beteiligten Firmen wären erhebliche Kosten für Stillstandszeiten zu zahlen, die Glaubwürdigkeit der Stadt würde in Frage gestellt. Weitere negative Folgen: Der ganze Neubau der Hanns-Martin-Schleyer-Brücke ist an die Fertigstellung der Vogelsangbrücke gekoppelt. Da die Fördergelder für diesen Neubau zeitlich gebunden sind, wären Zuschüsse über mehrere Mio. Euro gefährdet. Damit hätte ein 2-monatiger Baustopp auf der Vogelsangbrücke erhebliche negative Folgen für die Stadt: Fördermittel währen möglicherweise gefährdet, die Bauzeit würde sich auf unbestimmte Zeit verlängern und das Weihnachtsgeschäft 2020 würde getroffen. Deshalb hält die Stadtverwaltung an dem mit ihren Vertragspartnern detailliert abgestimmten Fahrplan zur Sanierung der Vogelsangbrücke fest.

Zugeordnete Tags

Info

Kontakt

Tiefbauamt
Ritterstraße 17
73728 Esslingen am Neckar
Telefon (07 11) 35 12-24 13
Fax (07 11) 35 12-55 26 16

Anfragen der Presse

Büro des Oberbürgermeisters
Rathausplatz 2
73728 Esslingen am Neckar
Michael Botsch

Kommunikation

Telefon +49 (7 11) 35 12-24 90
Fax +49 (7 11) 55 35 12-24 90

es.service

Mobilität

www.baustellen.esslingen.de

Mobilität
während Großbaustellen

Fahrplanauskunft
des VVS

es.dialog

Feedback und weitere Infos

Kontaktormular
bei Fragen und Anregungen

Mängelmelder
bei konkreten Schäden

Frag den OB

Newsletter aktuell.es

Hilfreiche Seiten

Es liegen keine Seitenbewertungen vor
* Unter Umständen werden keine oder weniger als 10 Ergebnisse angezeigt