Pressemitteilung 2018-09-11

Prüfung von Denkmalschutzbelangen am Geiselbach

Im Bereich der Einmündung Mittlere Beutau in die Geiselbachstraße befanden sich laut historischer Karten und Aufzeichnungen eine alte Stadtmauer samt Toranlage. Das Landesamt für Denkmalschutz sucht nun Reste der historischen Bausubstanz. Die bestehende Einbahnstraßenregelung kann beibehalten werden.

Im Rahmen der anstehenden umfangreichen Sanierungsarbeiten in der Geiselbachstraße 2019 gilt es auch, die denkmalschutzrechtlichen Belange zu beachten. Im Bereich der Einmündung Mittlere Beutau in die Geiselbachstraße, gegenüber dem jüdischen Friedhof, befanden sich laut historischer Karten und Aufzeichnungen die alte Stadtmauer samt Toranlage, durch die sich der damals schon vorhandene Geiselbach seinen Weg bahnte. Mittlerweile ist oberflächlich davon nicht mehr viel zu erkennen. Um bei den Sanierungsarbeiten zum Geiselbachkanal zu wissen, ob bei den Ausgrabungsarbeiten Reste der alten Bausubstanz zutage kommen und um neue Leitungstrassen planen und umsetzen zu können, erfolgen am Mittwoch, 12.09.2018, in diesem Bereich sogenannte Sondagen. Auf einer gemeinsam mit dem Landesamt für Denkmalschutz festgelegten Fläche wird Zug um Zug die Oberfläche abgedeckt, um den Unterbau und möglicherweise Reste der historischen Bauwerke freizulegen und zu dokumentieren. Das Baufeld führt in diesem Bereich zu einer Engstelle in der Fahrbahn. Trotzdem können alle bisherigen Fahrbeziehungen, auch aus der Mittleren Beutau in Richtung Krummenackerstraße, aufrechtgehalten werden. Darüber hinaus gilt in die Gegenrichtung ab dieser Einmündung weiterhin die Einbahnregelung stadteinwärts. Die Kleinbaustelle wird voraussichtlich mehrere Tage Zeit in Anspruch nehmen. Das Tiefbauamt bittet wegen der Einschränkungen für die Nutzer der betroffenen Stellplätze um Verständnis. Für den Denkmalschutz ist lediglich der oben beschriebene Abschnitt zwischen Einmündung Turmstraße und dem Weingut Kusterer von Bedeutung. Die übrigen Abschnitte des alten Geiselbachkanals können ohne besondere Beachtung des Denkmalschutzes saniert oder erneuert werden.

(Erstellt am 11. September 2018)

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