Pressemitteilung 2018-07-23

Instandsetzung und Ertüchtigung der Vogelsangbrücke beschlossen

Der Esslinger Gemeinderat hat die Instandsetzung und Ertüchtigung der Vogelsangbrücke beschlossen. Die Arbeiten sollen im April 2019 beginnen, die Kosten werden mit 13 Mio. Euro veranschlagt.

Der Esslinger Gemeinderat beschloss in seiner öffentlichen Sitzung am 23. Juli 2018 einstimmig die umfangreichen planerischen Vorarbeiten zur Instandsetzung und Ertüchtigung der Vogelsangbrücke. So sollen in den kommenden Monaten die Sanierungsarbeiten weiter detailliert geplant und die erforderlichen Bauleistungen öffentlich ausgeschrieben werden. Die Vergabe der Bauleistung erfolgt voraussichtlich im Januar/Februar 2019, so dass die Bauarbeiten unmittelbar nach dem Winter im April 2019 beginnen können. Pünktlich zum Jahresende 2020 sollen die wesentlichen Arbeiten abgeschlossen sein. Zur Zeit werden die gesamten Planungs- und Baukosten mit über 13 Mio. € veranschlagt.

Sehr erfreulich ist, dass das Land Baden-Württemberg die Brückeninstandsetzung über die Schaffung eines Sonderprogramms mit voraussichtlich über 6 Mio. € fördert. Eine entsprechende Förderzusage in Höhe von 50 % der Sanierungskosten hat Verkehrsminister Winfried Hermann OBM Dr. Jürgen Zieger im Juni 2018 überreicht. "Die Ertüchtigung der Vogelsangbrücke ist die zentrale Voraussetzung für einen Neubau der Esslinger Hanns-Martin-Schleyer-Brücke und der Adenauerbrücke. Nur mit der schnellen Bewilligung von Fördermitteln für die Sanierung der Vogelsangbrücke kann die Stadt Esslingen überhaupt in den Neubau der drei Esslinger Neckarbrücken einsteigen. Und auch zukünftig eine bedarfsgerechte Verkehrsinfrastruktur zur Verfügung stellen“, unterstreicht OB Zieger.

Im Zuge der Instandsetzung wird die Brücke abschnittsweise wieder in ihren Rohbauzustand zurückgesetzt. Dann wird zuerst der schadhafte Konstruktionsbeton ausgebessert und anschließend werden sämtliche Brückenausbauten, wie Abdichtungen, Fahrbahnbeläge, Gehwege, Geländer, Beleuchtung, Lichtsignalanlagen, Entwässerungs-, Strom- und Nachrichtenleitungen sowie die Gas- und Wasserleitungen der Stadtwerke Esslingen komplett erneuert. Verstärkt wird die Brücke durch den Einbau von zusätzlichem Stahlbeton im Brückenhohlkasten, den Umbau einiger Brückenpfeiler sowie Brückenlager und durch den abschnittsweisen Einbau von Kohlefaserlamellen an der Unterseite der Brücke. Schließlich wird in den besonders beanspruchten und gefährdeten Abschnitten der Brücken ein Überwachungssystem eingebaut, das zukünftig auch eine Ferndiagnose des Zustandes der Stabilität und Tragfähigkeit der Brücke erlaubt.

Während der Bauarbeiten, die in drei Hauptbauphasen gegliedert ist, müssen abwechselnd Fahrspuren auf der Brücke und den Zu- und Abfahrtsrampen entfallen bzw. eingeengt werden. Generell wird im Baustellenbereich Tempo 30 gelten. Auch im Bereich unter der Brücke, in der Ulmer und Vogelsang Straße und bei den unter der Brücke liegenden Parkplätzen, wird es zu Einschränkungen kommen. Viele Nachtschichten werden erforderlich, da neben und über den Bahngleisen, jeweils nur wenige Stunden in den zugverkehrsarmen Nachtstunden gearbeitet werden darf.

gez. Roland Karpentier
Pressereferent
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