Pressemitteilung 2018-06-18

Mittel für Kanalsanierung Geiselbach frei gegeben

Der Gemeinderat hat 5,5 Mio. Euro für die Geiselbachsanierung freigegeben. Die Finanzierung wird über die Abwassergebühren refinanziert.

In seiner öffentlichen Sitzung vom 18. Juni gab der Esslinger Gemeinderat einstimmig Mittel in Höhe von 5,5 Mio. Euro für den Neubau bzw. die Sanierung des Kanalabschnittes in der Geiselbachstraße und Mittleren Beutau, zwischen Altstadtring und Sulzgrieser Steige, frei. Die Finanzierung erfolgt über den Wirtschaftsplan der Stadtentwässerung Esslingen (SEE) und wird über die Abwassergebühren refinanziert. Bei der Vorplanung zur Straßeninstandsetzung Geiselbachstraße und Mittlere Beutau wurde im 2.HJ 2017 der Mischwasser-Hauptsammler „Geiselbachverdolung“ umfangreich bautechnisch untersucht. Daraus ergab sich ein dringender Sanierungsbedarf der Geiselbachverdolung. Im Bereich Geiselbachstraße kann die Sanierung mit einem grabenlosen Verfahren erfolgen. Dies bedeutet, dass eine Kunststoffröhre durch eine örtlich begrenzte Grube in der Straßendecke in den vorhandenen Kanal geschoben wird. Im Bereich Mittlere Beutau muss auf Grund des schlechten baulichen Zustandes, der nur geringen Überdeckung in Bezug auf die Straßenoberkante, sowie einer Überlastung auf Grund häufiger auftretenden Starkregenereignissen ein neuer Kanal in größerer Tiefe und mit größerem Abflussquerschnitt gebaut werden. „Diese Bauarbeiten sind in ihrer logistischen Abwicklung äußerst kompliziert. 200, in ihrer Lage teils unbekannte Hausanschlüsse müssen an den Kanal angebunden werden“ erläutert der Tiefbauamtsleiter Uwe Heinemann die Situation. Zudem muss die Zufahrt zu den einzelnen Grundstücken während der Bauphase gewährleistet sein. Auf Grund der Kanalerneuerung muss die Geiselbachstraße, bzw. die Mittlere Beutau ab Juni 2019 in Teilabschnitten voll gesperrt werden. Nach momentaner Planung wird die Vollsperrung ca. 15 Monate andauern. „Das Projekt ist gut vorbereitet. Wir versuchen die Belastungen für die Anlieger, aber auch für alle Verkehrsteilnehmer in dieser Phase möglichst gering zu halten. Insbesondere für die Bewohner von RSKN, aber auch für Anlieger an den Umleitungsstrecken sind Umwege und mehr Verkehr allerdings nicht vermeidbar“, stellt Baubürgermeister Wilfried Wallbrecht klar. Die Bauzeit ergibt sich aus der hohen Komplexität der Arbeiten mit den unterschiedlichen Leistungsträgern, den beengten Verhältnissen sowie den zahlreichen, kleinräumigen Bauabschnitten.

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