Pressemitteilung 2020-01-20-2

Geiselbachkanal: Der Gemeinderat genehmigt die Vergabe der kommenden Bauleistungen

Der Kanalneubau und die begleitenden Straßenbauarbeiten werden an die Firma Schwenk GmbH & Co. KG vergeben. Nach einer Erhöhung des Kostenrahmens für den Kanalneubau auf 4,8 Mio. Euro belaufen sich die Gesamtkosten für das Projekt auf über 10 Mio. Euro.

Blick durch die Rohre

Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 20. Januar 2020 zugestimmt, den Kanalneubau in der Mittleren Beutau und die begleitenden Straßenbauarbeiten an die Firma Schwenk GmbH & Co. KG aus Unterensingen zu vergeben. Die Firma hatte mit Baukosten von etwa 2,9 Mio. für den Neubau des Kanals und knapp 1,5 Mio. Euro für den Straßenbau das wirtschaftlichste Angebot für die anstehenden Arbeiten abgegeben.

Die Bauleistungen umfassen neben dem Kanalneubau in der Mittleren Beutau die gesamten Straßenarbeiten von der Augustinerbrücke bis zur Einmündung der Sulzgrieser Steige. Neben der Wiederherstellung des Straßenbelags werden beidseitig Gehwege angelegt und für den Radverkehr in der Mittleren Beutau bergaufwärts eine eigene Radspur geschaffen. Die Arbeiten sollen Ende März unter Vollsperrung des Straßenabschnitts beginnen und werden etwa 15 Monate in Anspruch nehmen.

Gleichzeitig hat der Gemeinderat einer Erhöhung des Kostenrahmens für den Kanalneubau von 3,3 auf 4,8 Mio. Euro zugestimmt. Hauptursache der Kostensteigerungen sind anfallenden Nebenkosten, die für die begleitende Verkehrsoptimierung und den zusätzlichen Busverkehr aufgewendet werden müssen. Dazu kommt eine Steigerung der eigentlichen Baukosten durch die statische Komplexität des Baugrundes, die umfangreiche Logistik und die angespannte Marktsituation im Bausektor.

Die Gesamtkosten für die Sanierung des Geiselbachkanals belaufen sich demnach auf über 10 Mio. Euro. Zu den 4,8 Mio. Euro für den Kanalneubau kommen 2,5 Mio. Euro für die Sanierung des unteren Kanalabschnitts und insgesamt 3,0 Mio. Euro für den Straßenbau.