Vogelsangbrücke

Vogelsangbrücke, der Zugang zur Altstadt

Die Vogelsangbrücke führt direkt auf den Altstadtring und verfügt über drei Fahrspuren je Fahrrichtung. Sie überquert den Neckar und die Bahnstrecke.

Diese Maßnahmen werden zur Ertüchtigung und Instandsetzung der Vogelsangbrücke geplant, bis diese in einigen Jahren neu gebaut werden muss.

Sofortmaßnahmen

Neue Markierungen und Leitschwellen verlegen die Fahrspuren in die Mitte der Rampen:

  • die Auffahrtsrampe vom Bahnhof zur Vogelsangbrücke reduziert sich um eine Fahrspur
  • die Abfahrtsrampe zur Ulmer Straße wird eingeengt

Die reduzierte Belastung auf der Brückenmitte sorgt dafür, dass die Rampen weiterhin sicher genutzt werden können.

In regelmäßigen Abständen überprüfen wir die Brücke, um Schäden am Spannstahl rechtzeitig zu bemerken.

Dann folgt eine Ertüchtigung und Instandsetzung, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.

Dadurch kann der Neubau um einige Jahre verschoben werden. Langfristig ist er aufgrund weiterer Schadensbilder, besonders an den Spannstählen, aber unausweichlich.


Zeitplan

  • Einengung der Rampen durch Demarkierung / Markierung und Einbau der Leitschwellen im März und April 2017.
  • In Planung sind die Ertüchtigungsmaßnahmen, die ab 2019 / 2020 umgesetzt werden sollen.
  • Neubau erfolgt erst nach dem Neubau der Hanns-Martin-Schleyer-Brücke.

Auswirkungen

Durch die Einengung an der Auffahrtsrampe steht nur noch eine statt zwei Fahrspuren zur Verfügung. Der Verkehrsfluss auf die Vogelsangbrücke wird durch diese Fahrspurreduzierung leicht gemindert. Um die Auswirkungen zu reduzieren wird die Lichtsignalanlage optimiert gesteuert.

Auf der Abfahrtsrampe zur Ulmerstraße hin Verengung und Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h. Eine Verkehrsbeeinträchtigung wird hier nicht erwartet.
 
Die Ertüchtigungsmaßnahmen, die ab 2019 zu erwarten sind, haben größere verkehrliche Einschränkungen zur Folge, wobei die Verbindung Stadtmitte / Pliensauvorstadt mit nur einer Fahrspur zur Verfügung steht.


Historie

Einweihung der Vogelsangbrücke (1973): Bauunternehmer übergibt OB Klapproth eine Schatulle für Brückenzoll falls der Stadt eines Tages das Geld ausgeht. Die Truhe befindet sich noch heute im Tiefbauamt, und hofft auf kräftige Zolleinnahmen.