Hanns-Martin-Schleyer-Brücke

HMS-Brücke - Verbindung Mettingen, Brühl, Weil

Die Hanns-Martin-Schleyer-Brücke verbindet die Stadtteile Mettingen und Weil/Brühl. Sie verfügt über zwei Fahrspuren Richtung B10 und eine Richtung Mettingen. Sie ist von den drei Neckarbrücken die am stärksten geschädigte und muss als erste abgebrochen und neu gebaut werden.

Diese Maßnahmen wurden zur Ertüchtigung und Instandsetzung der Hanns-Martin-Schleyer-Brücke geplant, bis diese in einigen Jahren neu gebaut werden muss.

Sofortmaßnahmen

In 2017 und 2018 erfolgten an der Hanns-Martin-Schleyer-Brücke Notinstandsetzungsmaßnahmen. Diese waren erforderlich, um die Verkehrssicherheit der Brücke für die kommenden Jahre bis zum Brücken-Neubau aufrecht zu erhalten.
 
Aufgrund des schlechten Zustands der Übergangskonstruktionen und des Fahrbahnbelags an der Brücke wurden folgende Sofortmaßnahmen durchgeführt:
 
- Austausch Übergangskonstruktionen
- Erneuerung der Deckschicht
- Stellenweise Betoninstandsetzung und kleinere Reparaturen

Die Übergangskonstruktion ist ein Stahlbauteil, welches den Übergang von der regulären Straße auf die Brücke markiert und die Verformungen und Bewegungen des Brückenüberbaus gegenüber den Brückenenden ausgleicht. Die Verformungen des Überbaus resultieren aus Temperaturschwankungen und der Verkehrsbelastung und reichen je nach Brücke von wenigen Millimetern bis in den Meterbereich. Die Übergangskonstruktion gleicht diese Differenzen durch Auseinander- und Zusammenschieben aus

Nach einem Planungs- und Genehmigungszeitraum von ca. fünf bis sechs Jahren wird die Brücke dann abgerissen und neu gebaut.

Historie

Blick auf die Hanns-Martin-Schleyer Brücke (1965)
B10 mit Überführungsbauwerk, Hanns-Martin-Schleyer Brücke im Bau (1962)
Hanns-Martin-Schleyer Brücke:  Blick auf den Hohlkasten, das Lehrgerüst und das nördliche Widerlager (1963)